Pueblos Blancos

 

El Gastor liegt im nordöstlichen Teil der Provinz Cádiz in der „Sierra Norte“. Dieses kleine Dorf gehört zu den 19 Dörfern, aus denen sich die Route der Weißen Dörfer zusammensetzt.

Die Gemeinde El Gastor liegt an den nördlichen Hängen des „Tajo Algarín“ und ihre Entstehung geht auf die Bronzezeit zurück. Dank archäologischer Überreste wie Dolmen und Funde wie Werkzeuge oder Schalen können wir die ersten Anzeichen menschlicher Spuren zwischen dem Paläolithikum und dem Neolithikum einordnen.

El Gastor galt zu seinen Anfängen als Durchgangsgebiet für die verschiedenen Völker, die sich auf der Halbinsel niederließen. Zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert wechselte das Dorf stets die Seiten zwischen Nasriden und Christen, aufgrund der damaligen Konflikte zwischen diesen beiden Akteuren. Nach dem Krieg von Granada gewann El Gastor mit der Rückeroberung zunehmend an Stabilität und es begann eine Periode von dauerhafter Besiedlung, das Dorf erlangte jedoch erst im Jahr 1834 seine Unabhängigkeit als Bevölkerungszentrum.

 

Wetter in El Gastor

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GASTRONOMIE & KUNSTHANDWERK

FEIERLICHKEITEN

ROUTEN

KULTURERBE

Kulturerbe

Dolmen de los Algarrobales

Auf dem gleichnamigen Grundstück erscheint ein prähistorisches Bauwerk, das ähnliche Merkmale wie die der „Tumba del Gigante“ (Grab des Riesen) aufweist. Es handelt sich um den „Dolmen de los Algarrobales“, ein weiteres 5 Meter langes Grabmal. Beide Gräber bilden zusammen mit anderen Stätten in der Umgebung die so genannte Nekropole „La Angostura“.

Dolmen del Charcón oder Tumba del Gigante (Grab des Riesen)

Die Überreste des Dolmens del Charcón oder die Tumba del Gigante (Grab des Riesen) gelten als prähistorische architektonische Wahrzeichen mit Bestattungscharakter, die am Fuße des „Tajo Algarín“ gelegen sind. Dieser Bau besteht aus einem 9 Meter langen Gang, der als kollektive Begräbnisstätte genutzt wurde und in dem auch verschiedene archäologische Überreste wie Gefäße, Teller und Schalen gefunden wurden.

Museum der Bräuche und Sitten „José Mª El Tempranillo“.

Um mehr über die Lebensweise der Einwohner von El Gastor im Laufe der Geschichte in Erfahrung zu bringen, kann der Besucher das Museum der Bräuche und Sitten „José Mª El Tempranillo“ besichtigen. Die Ausstellung, die im ehemaligen Haus der Freundin des berühmten Straßenräubers untergebracht ist, von dem das Museum seinen Namen hat, besteht aus Alltagsgegenständen, die von Einwohnern der Ortschaft gespendet wurden und aus dem 19. bis Mitte des 20. Jahrhundert stammen. In insgesamt sechs Räumen erhalten die Besucher einen Einblick in das typische Modell eines Wohnhauses aus El Gastor und erfahren mehr über die Legende eines der berühmtesten andalusischen Banditen aus der Zeit der Romantik.

Kirche San José

Der bedeutendste religiöse Tempel der Gemeinde ist die Kirche San José, ein neoklassizistisches Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert, das nach seiner Erstürmung im Bürgerkrieg wieder aufgebaut wurde. Die auf einem einzigen Stockwerk errichtete Kapelle beherbergt verschiedene Bildnisse aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie andere Statuen der Schutzpatronin der Gemeinde, der Jungfrau „Virgen del Rosario“.

Denkmal an den Dudelsack von El Gastor

Eines der bekanntesten Produkte der lokalen Handwerkskunst ist die Gaita Gastoreña (Dudelsack aus El Gastor), ein Instrument mit deutlich arabischen Einflüssen, dessen Ursprunk bis hin zu den ersten Einwohnern und Niederlassungen zurückreicht. El Gastor erweist diesem hornförmigen Instrument mit dem „Monumento a la Gaita Gastoreña“ (Denkmal an den Dudelsack von El Gastor) eine besondere Ehre.

Molino Palomino oder Molino Gabanillas

Der Sektor des Olivenanbaus konnte sich als einer der Wirtschaftsmotoren von El Gastor etablieren. Diese Tatsache kommt durch Industriebauten in der Stadt, wie die Palomino-Mühle oder die Gabanillas-Mühle, besonders zum Ausdruck.

Diego Amaya und Isidro el Pregonero

Zu den Persönlichkeiten, denen die Stadt ein Denkmal gesetzt hat, gehören der Gitarrist Diego Amaya, Träger des Nationalen Flamenco-Preises, der einen Teil seiner Kindheit und Jugend in El Gastor verbracht hat, und „Isidro el Pregonero“. Diese Persönlichkeit, die sich durch ihre Schlichtheit und Bescheidenheit auszeichnete, lebte in einer Höhle und verkündete Nachrichten, die für das Dorf von Interesse waren, obwohl er nur über geringe Lese- und Schreibkenntnisse besaß.

Routen

Cerro und Tajo Algarín

In der Nähe von El Gastor gibt es verschiedene geologische Sehenswürdigkeiten wie der „Cerro y Tajo Algarín“ (Hügel und Steinwand), ein Gebirgsmassiv, das eine enorme Vielfalt an urbildlichen Spezies der Gebirgsregionen von Cádiz beherbergt. Auf einer Höhe von mehr als 1.000 Metern erscheinen auf dem Weg zum Gipfel verschiedene Pfade sowie bronzezeitliche Fundstätten.

Wanderweg La Teja

Ein überwiegend linearer Weg, von dem aus man die Stadt El Gastor sehen kann. Auch der Tajo Algarín und die Sierra de Líjar sind auf dem 5,2 Kilometer langen Weg zu erkennen. Der See „Charco del Vínculo“ und die Gegend rund um das gleichnamige Landhaus gelten ebenfalls als Durchgangsgebiete. Ab hier beginnt der steilste Anstieg auf einer Länge von 500 Metern, bis die Kreuzung erreicht wird, von wo aus wir die Sierra Malaver erreichen oder den Abstieg beginnen können, der uns dann schließlich zum „Cortijo de las Monjas“ (Landhaus) führt und von wo aus wir nach El Gastor zurückkehren können.

Wanderweg Dolmen – Cima de las Grajas

Der Wanderweg Dolmen – Cima de las Grajas führt an den Monolithen und dem Gipfel dieser Hochebene entlang. Bei einer Gesamtdauer von zwei Stunden haben die Besucher die Möglichkeit sich auf dieser Route an einzigartigen Ausblicken zu erfreuen, von denen der Stausee und die Sierra de Grazalema besonders hervorgehoben werden können, zudem besteht die Möglichkeit die Überreste dieser alten Sammelgräber zu bewundern.

Route Embalse El Gastor – Zahara

Der Wanderweg Embalse El Gastor – Zahara ist ein 2,5 km langer Spaziergang auf einem Weg, der die beiden Gemeinden bis zum Bau des Staudamms miteinander verband. Die Route führt über einen von Ackerland umgebenen Weg bis zum Stausee, wo man baden, angeln oder Wassersport betreiben kann.

Route Pared del Tajo Algarín

Die Route „Pared del Tajo Algarín“ führt bis zum Fuße des Tajo-Flusses. Der Weg verläuft auf einem alten Durchgangsweg und durchquert Gebiete mit Kiefern, Olivenhainen und Steineichenwäldern, die den Weg mit zahlreichen Bäumen umgeben, sodass der Eindruck entsteht, dass wir durch einen Tunnel voller Vegetation marschieren. Von diesem Weg aus ist es dem Wanderer möglich geologische Sehenswürdigkeiten wie Olvera, den Peñón de Zaframagón und die Sierra de Grazalema zu bewundern.

Wanderweg „Camino de Las Plateras“ (Bananenstaudenweg)

Der Weg „Camino de Las Plateras“ (Bananenstaudenweg) grenzt an den Berg El Jaral, den natürlichen Lebensraum der Bananenstauden, die dem Ort seinen Namen verleihen. Die Wege, die auch für Radfahrer geeignet sind, verlaufen größtenteils durch flache Gebiete, es gibt jedoch auch einige Hügel mit geringem Steigungsgrad. Entlang der Strecke bekommt der Wanderer die Gelegenheit die Aussicht auf den „Peñón de Zaframagón“, den Stausee El Gastor – Zahara und den Naturpark zu genießen.

Naturpark „Sierra de Grazalema“

Ein Teil des Gebiets, in dem sich El Gastor befindet, liegt im Naturpark „Sierra de Grazalema“. Es handelt sich um eines der meistbesuchten Gebiete im Süden der Halbinsel und wurde von der Unesco zum ersten Biosphärenreservat Spaniens erklärt. In der gleichen Gegend befindet sich der Stausee Zahara-El Gastor, ein wasserreiches Gebiet, in dem verschiedene Sportarten ausgeübt und Fischfang betrieben werden können.

Wanderweg Tajillo – Algarín

Über den Wanderweg Tajillo – Algarín erreichen wir die höchste Erhebung der Gemeinde, d.h. „Tajo Algarín“. Es handelt sich um einen 2,5-stündigen Spaziergang, der an dem emblematischen Brunnen „Fuente Tía Cabrera“ vorbei führt und in einigen Abschnitten mit dem Weg kombiniert werden kann, der zum Dolmen führt. Das erste Ziel auf dieser Strecke ist „Tajillo Chico“, von wo aus der Wanderer einen privilegierten Panoramablick auf El Gastor erhält. Die Route steigt weiter an, bis sie den höchsten Punkt erreicht. Auf einer Höhe von 1.061 Metern reicht der Panoramablick von Sevilla über Málaga und Cádiz bis hin zur „Sierra de Grazalema“ (Gebirgszug). Diese einzigartigen Aussichten machen den Weg für alle Besucher äußerst empfehlenswert.

Vuelta al Tajo Algarín

„Vuelta al Tajo Algarín“ ist ein 3-stündiger Rundweg, der an den Steilhängen des Tajo-Flusses und dem Gipfel „Cima de las Grajas“ entlangführt. Auf der Strecke, die man zu Fuß oder mit dem Mountainbike zurücklegen kann, genießt der Besucher die Aussicht auf die „Sierra Malaver“ und den Stausee, bis eine Ebene erreicht wird, von der aus man Gänsegeier und Bergziegen beobachten kann. Auf dem Rückweg nach El Gastor stoßen wir auf den Brunnen mit der Bezeichnung „Fuente del Gato“.

  • Gastronomie
  • Kunsthandwerk

Feierlichkeiten

Wallfahrt zu Ehren der Jungfrau „Virgen de Fátima“

Die Wallfahrt zu Ehren der Jungfrau „Virgen de Fátima“ ist eines der am sehnlichsten erwarteten Feste im Gemeindekalender. Der Tradition folgend, verbringt das Bildnis der Jungfrau am ersten Sonntag des Monats Mai den ganzen Tag im Haus einer Familie aus El Gastor. Das für diesen Anlass geschmückte Haus gilt als unbedingtes Muss und wird von den Bewohnern aufgesucht um dort Opfergaben zu erbringen und zu beten. Am Ende des Tages kehrt das Bildnis in die Kirche zurück, begleitet von den Gebeten und Gesängen der Dorffrauen. Das Fest wird in einem Festzelt in dem als „La Teja“ bekannten Ort fortgesetzt, in dem Einheimische und Besucher essen und trinken und den Tag gebührend feiern können.

Fronleichnam

Das Fronleichnamsfest wurde zu einem Fest von nationalem touristischem Interesse erklärt und zeichnet sich durch seinen großen Charme aus. Um den Start in die Sommersaison anzukündigen, schmückt El Gastor seine Straßen mit Olivenzweigen, Eukalyptusblättern und anderen Pflanzen. Die mit Blumen geschmückten Fassaden und Bögen sowie die an den Türen der Häuser errichteten Altäre bilden ein einzigartiges Bild des Dorfes von großer Schönheit. Die in den klassischen Trachten der Ährenleser aus dem 18. Jahrhundert gekleideten Einwohner begleiten die Statue des Heiligen auf dem gesamten Weg.

Karwoche

Die Karwoche in El Gastor ist zu einem der emotionsreichsten Termine für die Gläubigen der Stadt geworden. Die örtlichen Musikkapellen begleiten die verschiedenen Umzüge, die während der sieben Tage durch die Straßen der Stadt ziehen. Den Abschluss dieser feierlichen Woche bildet der Ostersonntag mit dem Heraustragen der nur von Frauen getragenen Christusstatue aus seiner Kapelle und der Statue der der Schutzheiligen.

Karneval

Anfang Februar feiert El Gastor sein eigenes Karnevalsfest, das mit der Wahl des Plakats beginnt, das den Beginn der Feierlichkeiten ankündigt. Die Kinder sind die Protagonisten des Freitagnachmittags mit ihrer Parade, während am Abend die letzte Probe der Karnevalsgruppen stattfindet. Am Samstagabend füllen Humor und Musik den Mehrzweckveranstaltungssaal, mit Auftritten der verschiedenen an dem Event teilnehmenden Gruppen. Die Parade und der große Umzug sorgen dann am Sonntag für Stimmung, an dem die Feierlichkeiten zu Ende gehen.

Dudelsack-Wettbewerb von El Gastor

Am Nachmittag des Fronleichnamstages findet der jährliche Dudelsackwettbewerb von El Gastor statt, eine Tradition, die 1974 ins Leben gerufen wurde und bis heute fortgesetzt wird. Ein musikalischer Wettbewerb, der uns durch die Verwendung dieses einheimischen Instruments in längst vergangene Zeiten entführt.

Tag des San José

Anlässlich des Tags des San José wird ein Bildnis des Schutzpatrons der Gemeinde in einer Prozession durch die Hauptstraßen der Stadt getragen. Die Statue, der Fertigung auf den Beginn des 20. Jahrhunderts zurückgeht, wird von den Einheimischen auf den Schultern getragen, um so der christlichen Vaterfigur zu huldigen.

Messe und Hauptvolksfest

Am ersten Wochenende im August finden die Messe und das Hauptfest statt, eines der beliebtesten Feste in der Sierra. Zu den Aktivitäten, die an diesen Tagen auf dem Programm stehen, gehört auch die Miss- und Misterwahl unter den Jugendlichen von El Gastor, die ihre Volljährigkeit in diesem Jahr erlangen. Verschiedene Konzerte und humoristische Darbietungen beleben die Nächte des Festes, ebenso wie die Veranstaltung eines Bingos auf der Plaza de la Constitución (Verfassungsplatz). Wettkämpfe in verschiedenen Sportarten, das Freilassen von jungen Kühen auf die Straβen der Stadt sowie der „Toro de Fuego“ (Feuerstier) runden das Programm ab.

Flamenco-Festival

Parallel zu den Feierlichkeiten zu Ehren der Schutzpatronin findet auch das Flamenco-Festival zu Ehren des Meistergitarristen Diego Amaya statt. Große Persönlichkeiten der Gitarre nehmen an diesem Abend an der Veranstaltung teil, bei der der Flamenco der absolute Protagonist ist.

Tag der Schutzpatronin

Anfang Oktober gehen die Einwohner von El Gastor auf die Straße, um das Fest der Schutzpatronin zu feiern. Der Tag der Verehrung der Jungfrau „Virgen del Rosario“ wird schließlich am 7. Oktober gefeiert, obwohl das Fest immer auf das nächstgelegene Wochenende verlegt wird. Neben dem Ablegen von Blumen werden Gebete zu Ehren der Schutzpatronin gesprochen, die auch in einer Prozession in Begleitung sämtlicher Gläubiger durch die Straßen der Stadt getragen wird. Abgerundet wird das Fest durch Live-Auftritte, Pferdeshows und den „Toro de Fuego“ (Feuerstier).

Andalusien-Tag

Jedes Jahr am 28. Februar, dem Andalusien-Tag, beteiligt sich El Gastor genau wie die restlichen Gemeinden Andalusiens an den Feierlichkeiten der autonomen Gemeinschaft. Die Musikkapelle von El Gastor ist für die musikalische Begleitung der institutionellen Veranstaltungen zuständig, die mit anderen Aktivitäten abgeschlossen werden, wie z.B. wie dem traditionellen Guisotes-Wettbewerb (Zubereitung eines Schmorgerichts). Es handelt sich hierbei um einen Tag, an dem all jene Personen geehrt werden, die einen Beitrag zur Entwicklung und zum Wachstum der Stadt geleistet haben.

Belén Viviente (Lebendige Krippe)

Aufgrund der guten Resonanz im Jahr 2005 wird die Lebendige Krippe nach wie vor als eine der ganz besonderen Weihnachtsaktivitäten in El Gastor fortgesetzt. Jedes Jahr verkleiden sich die Dorfbewohner mit historischen Kostümen und schmücken die ganze Stadt, um die Szenen und Berufe jener Zeit nachzustellen.

Kunsthandwerk

Gastronomie

GASTRONOMIE UND HANDWERKSKUNST

Die Gastronomie von El Gastor beruht auf der traditionellen Küche der „Sierra de Cádiz“. Vieh und sehr schmackhafte Gartenbauerzeugnisse bilden die Grundlage der lokalen Ernährung. Bekannte Löffelgerichte wie Eintöpfe, Reis mit Kaninchen oder der berühmte guisote (Schmorgericht), ein Rezept mit Zutaten wie Spargel, Knoblauch, Brot und Öl. Die bekanntesten lokalen Backwaren sind die roscos blancos (weiße Kringel) und hornazos (Ofengebäck).

Im Bereich des Kunsthandwerks hat neben der gaita gastoreña (Dudelsack) die Herstellung von Pleitas, einem Geflecht aus Espartogras, große Tradition in dieser Stadt. Mit dieser Technik lassen sich u. a. Hausschlappen, Fußmatten oder Flaschenbezüge herstellen.

Aktivitäten in El Gastor

El Gastor

Dolmen del Charcón oder Tumba del Gigante (Grab des Riesen)

Die Überreste des Dolmens del Charcón oder die Tumba del Gigante (Grab des Riesen) gelten als prähistorische architektonische Wahrzeichen mit Bestattungscharakter, die am Fuße des „Tajo Algarín“ gelegen sind. Dieser Bau besteht aus einem 9 Meter langen Gang, der als kollektive Begräbnisstätte genutzt wurde und in dem auch verschiedene archäologische Überreste wie Gefäße, Teller und Schalen gefunden wurden.

El Gastor

Molino Palomino oder Molino Gabanillas

Der Sektor des Olivenanbaus konnte sich als einer der Wirtschaftsmotoren von El Gastor etablieren. Diese Tatsache kommt durch Industriebauten in der Stadt, wie die Palomino-Mühle oder die Gabanillas-Mühle, besonders zum Ausdruck.

El Gastor

Denkmal an den Dudelsack von El Gastor

Eines der bekanntesten Produkte der lokalen Handwerkskunst ist die Gaita Gastoreña (Dudelsack aus El Gastor), ein Instrument mit deutlich arabischen Einflüssen, dessen Ursprunk bis hin zu den ersten Einwohnern und Niederlassungen zurückreicht. El Gastor erweist diesem hornförmigen Instrument mit dem „Monumento a la Gaita Gastoreña“ (Denkmal an den Dudelsack von El Gastor) eine besondere Ehre.

El Gastor

Dolmen de los Algarrobales

Auf dem gleichnamigen Grundstück erscheint ein prähistorisches Bauwerk, das ähnliche Merkmale wie die der „Tumba del Gigante“ (Grab des Riesen) aufweist. Es handelt sich um den „Dolmen de los Algarrobales“, ein weiteres 5 Meter langes Grabmal. Beide Gräber bilden zusammen mit anderen Stätten in der Umgebung die so genannte Nekropole „La Angostura“.

El Gastor

Kirche San José

Der bedeutendste religiöse Tempel der Gemeinde ist die Kirche San José, ein neoklassizistisches Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert, das nach seiner Erstürmung im Bürgerkrieg wieder aufgebaut wurde. Die auf einem einzigen Stockwerk errichtete Kapelle beherbergt verschiedene Bildnisse aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie andere Statuen der Schutzpatronin der Gemeinde, der Jungfrau „Virgen del Rosario“.

El Gastor

Diego Amaya und Isidro el Pregonero

Zu den Persönlichkeiten, denen die Stadt ein Denkmal gesetzt hat, gehören der Gitarrist Diego Amaya, Träger des Nationalen Flamenco-Preises, der einen Teil seiner Kindheit und Jugend in El Gastor verbracht hat, und „Isidro el Pregonero“. Diese Persönlichkeit, die sich durch ihre Schlichtheit und Bescheidenheit auszeichnete, lebte in einer Höhle und verkündete Nachrichten, die für das Dorf von Interesse waren, obwohl er nur über geringe Lese- und Schreibkenntnisse besaß.

Wie gelangt man nach El Gastor

Das in Cádiz gelegene Dorf El Gastor befindet sich in der Nähe eines Hügels und der Quelle des Flusses Guadalete. Es grenzt an Algonodales, Grazalema, Malaga und Zahara de la Sierra.

Von Sevilla aus ist der schnellste Weg dorthin die A-92.

Von Cádiz aus erreicht man die Gemeinde über die A-375.

Von Jerez de la Frontera aus nimmt man am besten die A-382 und dann die Landstraße von Antequera oder die A-384.

Von Málaga aus wählen wir die Route über die A-357.

Von Ronda über die MA-7402 oder die A-374.

Was den Überlandbusverkehr betrifft, so hat das Unternehmen Comes eine Linie von Cádiz, Jerez de la Frontera und Ronda (Málaga) nach El Gastor eingerichtet. Die Firma Interbus DAMAS wiederum bietet eine Strecke an, die die Gemeinde von Sevilla und Ronda aus erreicht. Alle Informationen zu den Strecken und Fahrplänen finden Sie auf den Websites der Unternehmen.

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