Pueblos Blancos

 

Algodonales hat 5.630 Einwohner. Die Stadt hat eine Fläche von 135 km² und liegt auf einer Höhe von 370 Metern im äußersten Nordosten, in der „Sierra de Líjar“, zwischen den Flüssen Guadalete und Guadalporcún.

 

Algodonales wird 1817 von Seiner Majestät dem König Ferdinand VII. anerkannt, der eine Königliche Verfügung unterzeichnet, das der Stadt den Titel Villa de Algodonales verleiht, eine der „verdienstvollsten Städte Spaniens“. Er verleiht der Stadt zudem den Titel Villazgo und teilt ihr ein Gemeindegebiet von 23.000 Fanegas (altes spanisches Flächenmaß) Land zu, einschließlich der Sierra de Líjar, annektiert wurde dabei das Landgut „La Muela“.

 

Die Wirtschaft von Algodonales beruht derzeit auf der Landwirtschaft (Olivenbäume, Getreide, Weinberge), die Viehzucht und den Land- und Abenteuertourismus, wie auch Freiflugsport, für den drei Pisten zur Verfügung stehen.

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GASTRONOMIE

FEIERLICHKEITEN

ROUTEN

KULTURERBE

Kulturerbe

Die Wallfahrtskirche „Ermita de la Concepción”

Es handelt sich um ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Vor dem Gebäude befindet sich ein Atrium, das mit einem Geländer und einem Tor aus Schmiedeeisen versehen ist. Seine Struktur ist einfach und volkstümlich, mit einer schlichten Fassade, die von zwei Zinnen und einer Wetterfahne gekrönt ist. Das Giebeldach ist mit arabischen Ziegeln gedeckt. Im Inneren befinden sich die Standbilder der Jungfrauen „Virgen de la Inmaculada“ und „Virgen de los Remedios“.

La Muela

La Muela ist ein Ortsteil im Gemeindebezirk von Algodonales. Der Ortsteil unterliegt verwaltungstechnisch und kirchlich der Gemeinde. Der Ort liegt auf einer Durchschnittshöhe von 465 Metern über dem Meeresspiegel. Die nächstgelegenen Städte sind Coripe, Algodonales und Zahara. Die Bewohner leben hauptsächlich von der Landwirtschaft und dem ländlichen Tourismus. La Muela ist ein beliebtes Ziel für Gleitschirmflieger und beherbergt eine der größten Gänsegeierkolonien Spaniens.

Rathaus

Das Gebäude stammt aus den 1950er Jahren und ist im Hinblick auf sein ästhetisches Erscheinungsbild an die regionale andalusische Architektur angelehnt. Die elegante Fassade ist in zwei Abschnitte unterteilt, mit einem Sockel, Pilastern, Gesimsen und Umrahmungen aus Stein sowie verputzten und gekalkten Wänden. Die Fassade ist mit dem Gemeindewappen und drei Zinnen gekrönt. Das Gebäude wurde im Jahr 2011 restauriert.

Fuente Alta (Hohe Quelle)

Diese befindet sich im oberen Stadtteil von Algodonales und dient der Wasserversorgung. Die Quelle verfügt über eine Tränke und ein Nebengebäude, in dem sich die ehemaligen Waschplätze aus dem 19. Jahrhundert befinden. Ihr kristallklares Wasser entspringt aus den Tiefen der „Sierra de Lijar“, und wurde zuvor durch den Kalkstein gefiltert. Im Jahr 2021 wurde sie restauriert.

Die Wallfahrtskirche „Ermita Nuestro Padre Jesús“

Diese wurde im 19. Jahrhundert im neoklassizistischen Stil erbaut. Die Wände sind aus Stein und Lehm, weiß getüncht, mit insgesamt acht Säulen. Angesichts der raschen Ausdehnung der Stadt Algodonales erfüllte der Tempel kirchliche Funktionen und in ihm wurde das sich dort befindliche Standbild verehrt.

Bibliothek «Juan Ramón Jiménez»

Die Bibliothek „Juan Ramón Jiménez“ wurde im Jahr 2001 an der Stelle einer ehemaligen Kaserne der Guardia Civil errichtet. Im oberen Teil der Bibliothek gibt es einen Freizeit- und Aufenthaltsbereich für Rentner und Räume zur Ausübung von Aktivitäten der durch die örtlichen Vereine.

Das Kloster „Convento del Juncal“ (La Muela)

Überreste des ehemaligen Klosters „Los Ángeles“, das 1601 vom Orden der barfüβigen Karmeliten gegründet wurde. Es handelte sich um den idealen Ort, um das Eremitentum zu praktizieren, eine Lebensweise, die auf einem freiwilligen Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben beruhte und von einigen Ordensbrüdern in Erinnerung an die ersten Karmeliten angenommen wurde, die sich um 1190-1210 auf dem Berg Karmel in Palästina niederließen. Diese Ordensbrüder lebten in El Juncal, bis das alte Kloster 1835 enteignet und geschlossen wurde und die Erinnerung an sie im Dunst der Geschichte versank.

Historischer Monumentalkomplex von Fuente Alta

Historischer öffentlicher Waschplatz, der den Monumentalkomplex integriert ist, bestehend aus unserer emblematischen Fuente Alta, dessen Quelle, der Wassertränke, des Platzes und des öffentlichen Gehweges. Es handelt sich um einen privilegierten Ort im oberen Teil der Stadt, wo die Quelle entspringt und die Einwohner der Gegend sowie alle Besucher seit Jahrhunderten mit Wasser versorgt.

Kirche Santa Ana

Diese wurde Ende des 18. Jahrhunderts auf den Überresten der alten Pfarrkirche erbaut und vereint verschiedene Baustile. Hervorzuheben sind besonders die barocken Elemente der Fassade sowie der Innenbereich, in dem der neoklassizistische Stil vorherrschend ist, und in dem Schnitzereien von großem kulturellem Wert erscheinen. Zudem stechen die Altarbilder hervor, insbesondere das der Hauptkapelle, sowie die Kanzel. Der spektakuläre Glockenturm befindet sich an einem Ende der Fassade und hat in den ersten beiden Abschnitten einen quadratischen und im dritten Abschnitt einen achteckigen Grundriss, der von einem mit Keramik verkleideten zwiebelförmigen Turmhelm gekrönt wird.

Fuente del Algarrobo (Johannisbrotbaum-Brunnen)

Der Name des Brunnens stammt von dem Baum, der neben ihm wächst. Es handelt sich um einen der berühmtesten Brunnen des Dorfes. Aus der Basis seines weißen Baukörpers, der den Häusern von Algodonales angepasst ist, sprudelt aus einem Dutzend Ausflussrohren wertvolles Wasser. Er ist mit einem Mosaik aus Kacheln mit blauer Schrift verziert, das die Kraft der Quelle mutmaßen lässt. Er wird auch mit dem alten Waschplatz in Verbindung gebracht, einem Ort, an dem Frauen die Wäsche wuschen und der als sozialer Treffpunkt diente.

Der Platz „Francisco Salguero Siles” (La Muela)

Anerkennung für unseren Mitbürger „Francisco Salguero Siles“. Rückbesinnung auf die Vergangenheit und Erinnerung an diesen Einwohner von La Muela, der unterdrückt wurde, während er als Bürgermeister von La Muela die Demokratie und Freiheit verteidigte.

Wallfahrtskirche „Ermita de la Virgencita“

Diese ist der Schutzpatronin Virgen de los Dolores geweiht und seit Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es Zeichen ihres Bestehens. Die Architektur ist eklektisch, mit einer Mischung aus neoklassizistischen und neogotischen Motiven, ganz typisch für die volkstümliche Architektur der Gegend.

Kirche Nuestra Señora del Carmen (La Muela)

Im Inneren der Kirche befindet sich der Hauptaltar, der „Nuestra Señora del Carmen“ geweiht ist und der aus dem 16. Jahrhundert stammt. Außerdem befinden sich in den Seitenschiffen die Bildnisse von San Elías und San José, Schutzpatron des Ordens der Karmeliten.

Örtliches Museum

In drei bereitgestellten Räumen ist es dem Besucher möglich etwas über die lokale Geschichte in Erfahrung zu bringen, von der Vorgeschichte über das Mittelalter und den Unabhängigkeitskrieg bis zur Neuzeit. Bei der Gründung des Museums wurden alle Bewohner einbezogen, um ein Museum zu schaffen, das von allen Bewohnern geschaffen wurde, damit diese Erinnerung nicht in Vergessenheit gerät.

Messegelände

Hier findet am 25. und 26. Juli das jährliche Patronatsfest zu Ehren von Santiago und Santa Ana statt. In der übrigen Zeit des Jahres befindet sich hier auch die Raststätte für Wohnmobile. Es beherbergt zudem das städtische Auditorium und dort befindet sich ein Festzelt, das für verschiedene Veranstaltungen dienst. Das Gelände weist eine Fläche von 1,1 Hektar auf.

Altstadtzentrum

Aus dem 19. Jahrhundert stammen die Brunnen und öffentlichen Waschplätze, die sich in verschiedenen Teilen des Stadtzentrums befinden.

Routen

Sendero del Guadalete (Wanderweg des Guadalete-Flusses)

Flusspfad, der am linken Ufer des Guadalete-Flusses verläuft und sich als Feldweg gestaltet, der zwischen Tamarisken und großen Bäumen verläuft. Alternativer Weg: Auf der „Pasada de Madrigueras“ ist es möglich, einen Rundweg mit Start und Ziel in Algodonales zu machen. La Ponderosa – Pasada de Madrigueras – Puente de la Nava.

Sendero del Convento (Wanderweg des Klosters)

Dieser beginnt am „Paseo de los Cortijos“, überquert den Bach „Arroyo de la Muela“ und kreuzt danach den Weg, der zum Mogote hinaufführt. Wir fahren weiter auf der Straße durch das Gebiet „los Peñones Gordos“ bis zu den Ruinen des alten Karmeliterklosters „El Juncal“ und steigen den Nordhang der „Sierra de Lijar“ hinauf, bis zum Freizeit- und Erholungsgebiet „La Muela“.

Sendero Las Fuentes (Wanderweg der Quellen)

Sendero Las Fuentes (Wanderweg der Quellen) wird so genannt, weil der Weg in der Nähe der Fuente del Algarrobo (Algarrobo-Quelle) beginnt und an der Fuente Alta (Hohe Quelle) endet. Er führt an der Südseite der Sierra de Líjar entlang, durch Kalkstein- und Kiefernwälder.

Sierra de Líjar

Die „Sierra de Líjar“ gilt als bedeutendes geografisches Wahrzeichen der Region und besteht überwiegend aus Kalkstein aus der Jurazeit. Zwischen Algodonales und Olvera, am gegenüberliegenden Hang gelegen, befindet sich „La Muela“, ein Ortsteil von Algodonales. Die meisten der Routen, die von der Gemeinde ausgehen, führen durch die Ausläufer der Sierra, einige davon bis zu dem höchsten Punkt dieses Gebirgszuges, der als „El Mogote“ bekannt ist.

Sendero «El Pinsapar» (Wanderweg «El Pinsapar»)

Dieser Weg führt am Nordhang der Sierra del Pinar entlang, inmitten eines Pinsapo-Waldes, einer einzigartigen spanischen Tannenart, die dafür verantwortlich ist, dass das Gebiet zum Biosphärenreservat und Naturpark erklärt wurde. Die Sierra del Pinar ist wie eine Barriere, an der die von der Straße von Gibraltar herströmenden Wolken abprallen und dadurch diesem Gebirge die höchste Niederschlagsquote auf der Iberischen Halbinsel bescheren. Mit zunehmender Höhe verändert sich auch die Vegetation. Dies wird als Vegetationsstufen bezeichnet. Je näher man dem Gipfel kommt, desto mehr verschwindet die Vegetation und das felsige Terrain wird freigelegt. In diesem Gebiet muss man besonders vorsichtig sein, Steinhaufen, die als Wegweiser angelegt und mit Farbe markiert wurden, geben den Weg zum Gipfel an.

Sendero La Muela – Los Nacimientos (Wanderweg La Muela – Los Nacimientos)

Dieser Wanderweg beginnt am Zugangspfad zum Mogote; er verläuft entlang der Nordwand der „Sierra de Lijar“, mit einer beeindruckenden Aussicht auf den „Peñón de Zaframagón“ von wo aus eine große Fläche mit Erdbeerbäumen und der Flug der Geier unter uns zu sehen ist. Der Weg endet an der garganta del nacimiento (Schlucht des Ursprungs).

Sendero del Arroyo (Wanderweg des Baches)

Ausgangspunkt ist das Stadtzentrum, danach führt der Weg entlang des Baches „La Muela“ bis zum Fuße der „Sierra de Lijar“, wo er sich mit anderen Wegen und Pfaden verbindet, die durch die Sierra verlaufen. Er führt an kleinen lokalen Obstplantagen vorbei. Dem Besucher ist es dort möglich majestätische Steineichen oder hundertjährige Bergeichen zu bewundern.

Wanderweg Algodonales – Los Nacimientos

Der Wanderweg Algodonales – Los Nacimientos führt vom höchstgelegenen Teil der Gemeinde zum Freizeit- und Erholungsgebiet, das beinahe auf dem Gipfel der „Sierra de Líjar“ liegt. Auf dem Weg dorthin ist es dem Wanderer möglich verschiedene Kiefern und Steineichen zu sehen. Einer der Vorteile und besonderen Anreize der Sierra ist die Möglichkeit, das ganze Jahr über Freiflugaktivitäten zu unternehmen.

Sendero de la Cruz (Wanderweg des Kreuzes)

Sendero de La Cruz. Ausgangspunkt in Algodonales. Der Wanderweg verläuft entlang der Südseite der „Sierra de Líjar“ und steigt in ihrem ersten Abschnitt stetig an, bis der höchste Punkt erreicht ist, von dem aus man die Sierra de Grazalema sehen kann. Entlang der Strecke sind alte Kalksteinbrüche zu sehen. Es handelt sich um einen Weg mit felsigen Abschnitten und steilen Hängen.

Feierlichkeiten

Recreación Histórica (Historische Nachstellung) des 2. Mai 1810

Die „Recreación Histórica“ (Historische Nachstellung) ist ein großes Ereignis, bei dem jedes Jahr am 1. und 2. Mai der bewaffnete Konflikt und die Invasion der Franzosen nachgestellt wird, die sich zwischen den Jahren 1808 und 1814 in Spanien zugetragen hat, bei dem sich die Bürger von Algodonales den französischen Truppen entgegengestellt haben. Die Nachstellung findet rund um den Hauptplatz des Ortes und die Kirche Santa Ana statt. Die Einwohner und Vereine des Ortes lassen die Persönlichkeiten zum Leben erwecken und organisieren die verschiedenen Essens- und Handwerksstände, die an diesen Tagen besucht werden können. Dieses Fest findet seit dem Jahr 2005 statt, um an die tapferen Vorfahren zu erinnern und sie zu ehren, indem alltägliche Szenen der damaligen Zeit und die Schlacht gegen die französische Armee nachgestellt werden, ohne dass es an Details wie Kostümen, Dekorationen und sogar Nachbildungen der verwendeten Waffen fehlt.

Messe und Volksfest von Santiago und Santa Ana

Die Messe und das Volksfest von Santiago und Santa Ana finden zwischen dem 25. und 26. Juli statt und dauern 4 Tage lang. Es sind stimmungsvolle Tage, an denen die Bürger von Algodonales aktiv an einem ihrer schönsten Feste zu Ehren ihrer Schutzheiligen Santiago und Santa Ana teilnehmen.
Während dieser Feierlichkeit, die auf dem Festplatz der Gemeinde stattfindet, haben alle Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit an den zahlreichen Aktivitäten teilzunehmen, die sowohl tagsüber als auch nachts abgehalten werden, sie können zudem zu den verschiedenen Musikgruppen tanzen, die dort auftreten.
An diesen Tagen werden die Königinnen und Ehrendamen des Festes gewählt.
Am ersten Festtag werden die Lichter gezündet und es findet ein Festumzug statt, an dem Riesen, cabezudos (Figuren mit riesigen Pappköpfen) und eine Blaskapelle teilnehmen, die auch jeden Morgen als musikalischer Festauftakt durch die wichtigsten Straßen der Stadt ziehen.

Karwoche

Eine der wichtigsten religiösen Traditionen und Festlichkeiten in Algodonales stellt die Karwoche dar.

Die Prozessionen beginnen am Palmsonntag und enden eine Woche später am Ostersonntag. Viele Gläubige ziehen durch das Zentrum der Gemeinde. Die Prozessionen werden von der Agrupación Musical Santiago y Santa Ana (Musikvereinigung) begleitet, aber manchmal singen auch die Gläubigen selbst von den Balkonen ihrer Häuser aus Saetas.

Volksfest der Jungfrau „Virgen de los Remedios“

Das Volksfest zu Ehren der Jungfrau „Virgen de los Remedios“ ist ein Fest, das am 15. August, dem Tag der Jungfrau de los Remedios, gefeiert wird. An diesem Tag werden die Straßen Calle Cabezadas und Calle Díaz Crespo mit Laternen geschmückt und auf dem Plaza de los Remedios finden verschiedene Aufführungen statt. Das Fest geht bis in die frühen Morgenstunden.

Karneval

Der Karneval von Algodonales findet zwischen Ende Februar und Anfang März statt und beginnt mit einer Eröffnungsrede zum Karneval. Das Programm wird durch Kostümwettbewerbe und Umzüge durch einen Teil der Stadt vervollständigt und setzt sich mit Vereinigungen, chirigotas (Typische Karnevalsakteure), Festwagen, Kostümen und öffentlichen Auftritten fort. Witz und Humor sind ein besonderes Merkmal des Karnevals von Algodonales.

Wallfahrt der „Virgencita de la Sierra“ (Jungfrau der Sierra)

Am letzten Sonntag des Monats Mai findet jedes Jahr die traditionelle Wallfahrt der „Virgencita de la Sierra“ statt. Eine Wallfahrt, die von Reitern begleitet wird, die über den Wanderweg zur Brücke „Puente de La Nava“ galoppieren, um sich an diesem Naturschauplatz in Brüderlichkeit und voller Festlichkeit zu treffen.

Corpus Christi (Fronleichnamsfest)

Der Fronleichnamstag von Algodonales ist viel mehr als nur ein Fest, er gilt vielmehr als Zeichen der Identität dieser Gemeinde. Die Straßen sind mit Zittergras, Sträußen, Oleander, Ginster und Blumen geschmückt. Von den Balkonen hängen Steppdecken und Schals herab. Die Einwohner des Ortes bereiten an jeder Ecke Altäre vor, die den Besucher überraschen.

Am Fronleichnamsfest erstrahlt die Stadt in bunten Farben, und der Plaza de la Constitución (Rathausplatz) ist komplett mit Blumen mit allegorischen Motiven geschmückt.
Am 19. Juni erwartet die Besucher in Algodonales am Fronleichnamstag viel Kultur, Gastronomie, Bräuche und Traditionen, Aromen, schöne Landschaften und ein ausgezeichnetes Ambiente.

Es sind Tage mit einem tollen Ambiente und Volksbeteiligung, an denen sich die Bürger von „La Muela“ aktiv an einem ihrer schönsten Feste mit der Wahl der Jugendköniginnen und sonstigen Freizeitaktivitäten beteiligen.

Messe und Volksfest del Carmen (La Muela)

Die Messe und das Volksfest Carmen de La Muela finden vom 13. bis zum 16. Juni zu Ehren der Schutzheiligen von La Muela auf dem Plaza de Andalucía statt.
Es sind Tage mit einem tollen Ambiente und Volksbeteiligung, an denen sich die Bürger von La Muela aktiv an einem ihrer schönsten Feste mit der Wahl der Jugendköniginnen und sonstigen Freizeitaktivitäten beteiligen.

Wallfahrt La Muela

Diese Wallfahrt findet zu Ehren der Jungfrau von Fatima am zweiten Maiwochenende statt. Die Teilnehmer pilgern zum Freizeit- und Erholungsgebiet „La Muela“ und feiern dort eine Wallfahrtsmesse.

Gastronomie

GASTRONOMIE

Die Gemeinde Algodonales bietet eine breite Palette an Produkten, darunter Quittengelee, Zuckerrüben und zahlreiche hochwertige Fleischprodukte. Der unbestrittene Star der lokalen landwirtschaftlichen Produktion ist jedoch das Native Olivenöl Extra, das als eines der besten Bioprodukte der Welt gilt.

Zu den typischen Rezepten der Gastronomie von Algodonales gehören Röstsuppen mit Spargel, Tagarninas-Eintopf (Distelart), Gachas oder Boronía, ein typischer lokaler Eintopf. Bei den Nachspeisen lassen sich vor allem die Gañotes hervorheben, eine Süßspeise arabischen Ursprungs.

Aktivitäten in Algodonales

Algodonales

Messegelände

Hier findet am 25. und 26. Juli das jährliche Patronatsfest zu Ehren von Santiago und Santa Ana statt. In der übrigen Zeit des Jahres befindet sich hier auch die Raststätte für Wohnmobile. Es beherbergt zudem das städtische Auditorium und dort befindet sich ein Festzelt, das für verschiedene Veranstaltungen dienst. Das Gelände weist eine Fläche von 1,1 Hektar auf.

Algodonales

Kirche Santa Ana

Diese wurde Ende des 18. Jahrhunderts auf den Überresten der alten Pfarrkirche erbaut und vereint verschiedene Baustile. Hervorzuheben sind besonders die barocken Elemente der Fassade sowie der Innenbereich, in dem der neoklassizistische Stil vorherrschend ist, und in dem Schnitzereien von großem kulturellem Wert erscheinen. Zudem stechen die Altarbilder hervor, insbesondere das der Hauptkapelle, sowie die Kanzel. Der spektakuläre Glockenturm befindet sich an einem Ende der Fassade und hat in den ersten beiden Abschnitten einen quadratischen und im dritten Abschnitt einen achteckigen Grundriss, der von einem mit Keramik verkleideten zwiebelförmigen Turmhelm gekrönt wird.

Algodonales

Die Wallfahrtskirche „Ermita Nuestro Padre Jesús“

Diese wurde im 19. Jahrhundert im neoklassizistischen Stil erbaut. Die Wände sind aus Stein und Lehm, weiß getüncht, mit insgesamt acht Säulen. Angesichts der raschen Ausdehnung der Stadt Algodonales erfüllte der Tempel kirchliche Funktionen und in ihm wurde das sich dort befindliche Standbild verehrt.

Algodonales

Fuente del Algarrobo (Johannisbrotbaum-Brunnen)

Der Name des Brunnens stammt von dem Baum, der neben ihm wächst. Es handelt sich um einen der berühmtesten Brunnen des Dorfes. Aus der Basis seines weißen Baukörpers, der den Häusern von Algodonales angepasst ist, sprudelt aus einem Dutzend Ausflussrohren wertvolles Wasser. Er ist mit einem Mosaik aus Kacheln mit blauer Schrift verziert, das die Kraft der Quelle mutmaßen lässt. Er wird auch mit dem alten Waschplatz in Verbindung gebracht, einem Ort, an dem Frauen die Wäsche wuschen und der als sozialer Treffpunkt diente.

Algodonales

Altstadtzentrum

Aus dem 19. Jahrhundert stammen die Brunnen und öffentlichen Waschplätze, die sich in verschiedenen Teilen des Stadtzentrums befinden.

Algodonales

Die Wallfahrtskirche „Ermita de la Concepción”

Es handelt sich um ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Vor dem Gebäude befindet sich ein Atrium, das mit einem Geländer und einem Tor aus Schmiedeeisen versehen ist. Seine Struktur ist einfach und volkstümlich, mit einer schlichten Fassade, die von zwei Zinnen und einer Wetterfahne gekrönt ist. Das Giebeldach ist mit arabischen Ziegeln gedeckt. Im Inneren befinden sich die Standbilder der Jungfrauen „Virgen de la Inmaculada“ und „Virgen de los Remedios“.

Wie gelangt man nach Algodonales

Im Herzen der Sierra de Cádiz, in der Nähe der Sierra de Lijar, befindet sich der Ort Algodonales. Die Gemeinde liegt in der Nähe anderer Städte wie Jerez, Ronda und Sevilla.

Von Sevilla aus empfiehlt es sich, die A-376 und dann die A-375 zu nehmen.

Von Cádiz aus ist die Landstraße von Antequera oder die A-384 die schnellste Route, um die Stadt zu erreichen. 

 

Von Jerez de la Frontera aus nimmt man am besten die A-382 und die Landstraße von Antequera oder die A-384.

Von Málaga aus nimmt man die A-357 und fährt dann weiter über die Landstraße von Antequera oder die A-384.

Von Ronda aus ist die A-374 der schnellste Weg nach Algodonales.

Was den Überlandbusverkehr angeht, so bietet das Unternehmen Comes eine Busverbindung von Cádiz und Ronda (Málaga) aus nach Algodonales. Das Unternehmen DAMAS wiederum bietet eine Strecke an, die die Stadt von Sevilla, Jerez de la Frontera, Málaga oder Ronda aus erreicht. Alle Informationen zu den Strecken und Fahrplänen finden Sie auf den Websites der genannten Unternehmen.

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